Verschleißschutz für Förderanlagen

Förderanlagen und verschleißbetroffene Aggregate

Beim Transport von z. B. Rohstoffen oder Recyclaten in Förderanlagen treffen oft unterschiedlichste Korngrößen – von großen Brocken bis zu feinem Staub – auf die Aggregate. Verschleiß entsteht hierbei einerseits durch die Schleifwirkung der Kleinstpartikel und andererseits durch die Prallkräfte großer Bruchstücke.

Die Tröge von Kettenförderern, Nassentaschern und Schneckenförderern unterliegen einem starken Reibverschleiß. Diese Bereiche einer Förderanlage werden typischerweise mit Schmelzbasalt ABRESIST wirkungsvoll gegen Verschleiß geschützt. Dieser Verschleißschutz ist nicht nur äußerst langlebig, sondern auch wirtschaftlich eine optimale Lösung. Für besondere Anwendungen in Förderanlagen werden auch Kombinationsauskleidungen eingesetzt, d.h. eine Kombination verschiedener Verschleißschutz-Werkstoffe, wie z.B. ABRESIST mit Hartauftragsschweißung KALMETALL oder Keramik KALOCER. Zusätzlich können auch die Förderschnecken mit Verschleißschutz ausgerüstet werden, z.B. durch Aufpanzerung mit KALMETALL oder belegen mit KALOCER Mosaikplatten.

Verschleißbelastete Punkte in Förderanlagen sind auch die Übergabestellen von Förderbändern. Rutschen und Prallflächen werden mit Verschleißschutz ausgerüstet, dabei entscheiden die spezifischen Umstände – z.B. Zusammensetzung, Korngröße und Fallhöhe des Fördergutes – über die geeignete Werkstoffauswahl. Für Prallflächen empfiehlt sich z.B. unser KALIMPACT System, welches wahlweise mit KALMETALL oder KALOCER einvulkanisiert in Kautschuk, ausgestattet wird. Diese Werkstoffkombination verbindet den Vorteil eines wirkungsvollen Verschleißschutzes für Förderanlagen mit gleichzeitiger Reduktion der Lärmemission.

Ventilatoren zur Förderung von Feststoff-Gas-Gemischen unterliegen einem hohen Reib- und Prallverschleiß. Das Ventilatorengehäuse, als statisches Bauteil, ist neben dem Verschleiß auch Belastungen durch Vibration und Temperatur ausgesetzt, was bei der Werkstoffauswahl berücksichtigt wird. Eine gute Verschleißschutzlösung ist die Herstellung des Gehäuses als selbsttragende Konstruktion mit Verschleißschutzplatten aus KALMETALL. Aber auch das Belegen der Gehäuseinnenseite mit KALOCER Mosaikplatten findet bei stark abrasivem Verschleiß Anwendung. Die Laufräder werden aufgrund der Rotationsgeschwindigkeit zusätzlich durch starke Schärkräfte beansprucht. Neben der Aufpanzerung mit KALMETALL kommen auch besondere Klebeverfahren zum Einsatz, die es ermögliche auch andere Werkstoffe, wie z.B. KALOCER einzusetzen.