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KALOCER-Auskleidung für Zyklone

In Kohlekraftwerken wird Kohlestaub bei über 1.200 °C verbrannt. Dabei schmelzen auch die mineralischen Bestandteile in der Kohle. Es entsteht Flugasche. In Zyklonen werden diese festen Staubkörner, vor allem Silizium-, Aluminium- und Eisenoxide, durch Zentrifugalkraft aus dem Rauchgasstrom abgeschieden. Aufprallgeschwindigkeit und Masse des hochabrasiven Materials verursachen hohen Verschleiß, vor allem in Eintrittsbereich, Zylinder, Becken und Konus der Zyklone. Ein wirksamer Verschleißschutz verlängert die Standzeit der Anlagenteile erheblich.

In zwei neuen Braunkohlewerken in der Türkei, die 2017 ans Netz gehen sollen, kommt daher jetzt unser Oxidkeramik-Werkstoff KALOCER zum Einsatz. Kalenborn hat vier neue Zyklone mit diesem extrem widerstandsfähigen und hitzebeständigen Material ausgestattet. Der Kunde plant und konstruiert komplette Anlagen zur Abgas- und Abluftreinigung und arbeitet bereits viele Jahre mit Kalenborn zusammen.  

Die Zyklone wurden in unserem Werk in Vettelschoss in Maßarbeit mit KALOCER-Matten und Formstücken ausgekleidet. Mit dem Keramikwerkstoff sind die Zyklone optimal vor Verschleiß geschützt und halten Betriebstemperaturen von 1.000 °C und mehr stand. Die dauerhaft glatten Oberflächen des Werkstoffs fördern zudem den Abscheidungsprozess der Flugasche.

KALOCER erlaubt eine sehr geringe Auskleidungsdicke. So haben wir im Inneren der Zyklone überwiegend 10 mm dünne KALOCER-Matten montiert. Nur im extrem belasteten Deckenbereich setzten wir mechanisch befestigte 13 mm dicke Formteile ein. Unser Kunde schätzt seit vielen Jahren die hohe Qualität der Werkstoffe, die intelligenten Werkstoffkombinationen, die saubere Montage und die Zuverlässigkeit von Kalenborn.