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Kein Stau beim Walzzunder

In einer Stranggussanlage werden Stahlbrammen gegossen und auf passende Länge geschnitten. Aufgrund der hohen Temperaturen kommt es an den Außenseiten der Brammen zu Zunder, der mit Wasser in Rinnen zu einem Becken gespült wird. Der Zunder mit einer Korngröße bis zu 5 mm verursacht hohen Verschleiß in den Rinnen. Heute ist es ein weltweiter Standard solche Rinnen mit Schmelzbasalt ABRESIST auszukleiden. Die glatte Oberfläche reduziert Ablagerungen des Materials beim Transport und schützt vor Abriebverschleiß.

Zuvor verwendete das Unternehmen in den Rinnen Edelstahlbleche. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Oberfläche nicht glatt und hart genug war, um den Abrieb- und Gleitverschleißproblemen durch den Zunder zu begegnen. Die Bleche wurden ausgewaschen und es kam zu Turbulenzen im Förderstrom. Diese führten zu Ablagerungen und Verstopfungen von dem Zunder in den Rinnen. Um die Rinnen zu reinigen und wieder betriebsbereit zu machen, gab es alle drei Wochen sechszehn Stunden lang einen Produktionsstopp. Da hiervon die gesamte Anlage betroffen war, führten die Produktionsausfälle zu hohen Kosten.

Kalenborn erhielt den Auftrag mit der Auskleidung der Rinnen mit Schmelzbasalt ABRESIST aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit, Erfahrung und technischen Beratung bei der Angebots- und Projektierungsphase. Zusammen mit dem Kunden wurde eine Verschleißschutzlösung erarbeitet und ein gutes Montageteam organisiert, um die Stillstandzeiten der kompletten Anlage soweit wie möglich zu reduzieren.

Die Auskleidung der Rinnen mit Schmelzbazalt ABRESIST erfolgte in mehreren Bauabschnitten und mit hoher Koordinations- und Planungsarbeit, um einen nahezu unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Während der Reparaturarbeiten wurde die Betonkonstruktion von Grund auf erneuert. Dann kleidete das Montageteam vier verschiedene Abschnitte aus sowie die Verbindungspunkte und den Hauptkanal, der zum Absetzbecken führt. Bei der Installation von Schmelzbazalt ABRESIST kamen schnell aushärtende KALFIX-Verlegemassen zum Einsatz, um die Anlage und die Ausrüstung schnellstmöglich wieder starten zu können.

Das Projekt konnte zur vollsten Zufriedenheit des Kunden ausgeführt werden. Das Timing passte, trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen auf beengtem Raum, den hohen Umgebungstemperaturen und dem Zeitdruck während der Projektdurchführung. Nach acht Monaten Betrieb gab es eine Nachbetrachtung. Der Zustand der ABRESIST-Auskleidung im Inneren der Walzzunder-Rinnen war perfekt. Der Wasser- und Materialfluss des Zunders in den Rinnen hatte sich verbessert und die Reinigungsarbeiten konnten drastisch reduziert werden. Ebenso verkürzten sich die Stillstandzeiten für Wartungsarbeiten in den Zunderrinnen erheblich.